Arbeitsgemeinschaft "Renaturierung des Hochrheins"
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Die Arbeitsgemeinschaft „Renaturierung des Hochrheins“ ist eine internationale Vereinigung von Fischerei- und Naturschutzorganisationen, welche die Erhaltung des Hochrheins mit Einschluss seiner Zuflüsse als Lebens-, Landschafts- und Erholungsraum sowie die ökologische und landschaftliche Sanierung stark belasteter Gewässerabschnitte bezweckt.  

Die Arbeitsgemeinschaft „Renaturierung des Hochrheins“ (kurz Arge Hochrhein) wurde 1996 gegründet um gemäss den Statuten folgende Aufgaben wahrzunehmen:

  • Durchsetzung des "Aktionsprogramms Rhein 2000" der Internationalen Kommission zum Schutze des Rheins (IKSR),

  • Ausarbeitung von weitergehenden Renaturierungsvorschlägen,

  • Förderung der Internationalen Zusammenarbeit zwischen den interessierten Fischerei- und Naturschutzorganisationen im Einzugsgebiet des Hochrheins,

  • Zusammenarbeit mit den Behörden aller Stufen sowie mit den Kraftwerksbetreibern und anderen Nutzunsginteressenten und

  • Information der Öffentlichkeit.

Die Arge Hochrhein hat seit 1996 dank dem Einsatz den Mitgliedsvereinen und des langjährigen Geschäftsführer Tobias Winzeler vieles erreicht und einen Beitrag zu den Erfolgsmeldungen „Lachs in Rheinfelden registriert“ (www.nzz.ch, 25. Mai. 2012) und „Zweiter Lachs im Hochrhein «grosser Erfolg»“ (www.drs.ch vom 21. Juni 2012) geleistet. Allgemein hat Arge Hochrhein einige Erfolge vorzuweisen und wesentlichen Beitrag an verschiedenen ökologischen und fischereilichen Verbesserungen am Hochrhein.

Beispiele von Erfolgsmeldungen für und dank der Arge Hochrhein

  • Ausarbeitung einer Bewertungsmethode und eines Pit-Tagging-Konzepts für die koordinierten Fischaufstiegszählungen am Hochrhein 2016/17,

  • Präzisierung des Pflichtenheftes für die Umweltverträglichkeitsprüfung beim KW Reckingen,

  • Verbesserung der Fischaufstiegshilfen beim KW Eglisau,

  • Verdoppelung der Restwassermenge beim KW Kembs und damit verbundene Aufwertung des Alten Rheins (wichtiges Lachslaichgebiet) unterhalb des KW Kembs,

  • Vollständiger Rückbau des alten KW Rheinfelden und somit Ermöglichung des grossen, naturnahen Umgehungsgewässers,

  • Verbesserung des Fischaufstiegs beim KW Albbruck-Dogern, beim KW Ryburg-Schwörstadt und KW Augst (Einsatz für Umgehungsgewässer und für die Erstellung resp. Verbesserung der Fischaufstiegshilfen (FAH)),

  • Erstellung von FAH in der Birs,

  • Erwirken von sinnvollen ökologischen Ausgleichsmassnahmen im Rahmen von Konzessions- und Sanierungsprojekte,

  • Aktive Mitarbeit in der Arbeitsgruppe „Ökologie“ der IKSR und erfolgreiches Einbringen des Thema Geschiebehaushalts,

  • Mitarbeit bei der Erarbeitung des internationalen „Übereinkommens zum Schutz des Rheins“ vom 12. April 1999,

  • Organisation und Durchführung von drei Fachtagungen in der Schweiz und in Deutschland und

  • Entwicklung und Mitgestaltung einer Partizipations- und Kommunikationskultur im Dreieck Kraftwerke – Behörden – Arge Hochrhein.

 

Die Arge Hochrhein wird sich weiterhin für fischereiliche Anliegen und ökologische Aufwertungen des Hochrheins stark machen. Von besonderer Bedeutung sind momentan die weitere Verbesserung der Fischaufstiegshilfen, insbesondere beim KW Eglisau, die Aktivierung des Geschiebehaushalts und die Umsetzung der ausstehenden Ersatz- und Kompensationsmassnahmen.

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